Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche „Startklar in die Zukunft“

Stellen für „Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber“ als pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen. Hier finden Sie die Ausschreibung und Informationen für Bewerberinnen und Bewerber.

Mit dem neuen Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ werden Kinder und Jugendliche in Niedersachsen bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstützt. Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen in der Schule und auch außerhalb zusätzliche Angebote unter anderem zur Lernförderung, zur psychosozialen Stabilisierung, zur Freizeitgestaltung, Gesundheitsförderung und gesellschaftlichen Beteiligung zur Verfügung zu stellen.

Zur Unterstützung von Schulleitungen, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften schafft das Land Niedersachsen im Rahmen des Aktionsprogramms für das Schuljahr 2021/22 unter anderem zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für „Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber“ als pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umfang von 25 Millionen Euro.

Landesweit stehen rund 650 solche Stellen an allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

Die Beschäftigungsmöglichkeit richtet sich insbesondere an Studierende, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher, Rentnerinnen und Rentner, Pensionärinnen und Pensionäre und andere geeignete Personen.

Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages für mindestens 6 Monate, längstens jedoch bis zum 31.07.2022. Die Einstellung muss daher spätestens bis 01.02.2022 erfolgt sein.

Da es sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis handelt, ist das Arbeitsentgelt auf maximal 450 Euro beschränkt. Die Anzahl der möglichen Arbeitsstunden (4 – 8 Zeitstunden pro Woche) ergibt sich zum einen aus dem Bedarf der Schule und zum anderen aus dem jeweiligen Stundenlohn, der durch die von der Schule festzulegende konkrete Tätigkeit und die ggf. vorhandene Qualifikation bestimmt wird.

Einstellungen von Personen, die schon einmal beim Land Niedersachsen beschäftigt waren oder die über einen Kooperationspartner an Schulen eingesetzt sind, sind aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Wie sehen Ihre Aufgaben aus?

Als „Mini-Jobberin oder Mini-Jobber“ unterstützen und ergänzen Sie die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an den Schulen. Sie erteilen keinen eigenverantwortlichen Unterricht, können aber für eine Vielzahl verschiedener nichtlehrender Tätigkeiten eingesetzt werden - hierzu gehören u. a.:

  • Betreuung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in den Lern- und Übungszeiten,
  • Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler während der Schulöffnungszeiten, auch im Rahmen des Vertretungskonzeptes der Schule,
  • Unterstützung einer Lehrkraft im Unterricht,
  • Planung und Durchführung außerunterrichtlicher Angebote im Ganztag oder zur Sicherstellung der Verlässlichkeit in der Grundschule.

Darüber hinaus können Sie Schulleitungen und Lehrkräfte bei der Organisation und Durchführung des Aktionsprogramms „Startklar in die Zukunft“ unterstützen.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Was sollten Sie mitbringen?

  • Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • Idealerweise verfügen Sie über eine Ausbildung aus dem Sozial- oder Erziehungsdienst bzw. über entsprechende Erfahrungen aus diesem Bereich, allerdings besteht derzeit auch – mit Ausnahme der Förderschulen – die Möglichkeit einer Einstellung ohne Nachweis einer entsprechenden Qualifikation.

Wie führt der Weg an die Schule?

Wenn Sie Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, wenden Sie sich bitte direkt an die entsprechende Schule. Eine Liste der Schulen, für die Stellen für „Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber“ ausgeschrieben sind, finden Sie in den Übersichten. Auf der Seite https://karten.nibis.de/ können die Kontaktdaten der Schulen aufgerufen werden. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte direkt per Mail an die jeweilige Schule.

Das Land Niedersachsen strebt an, Unterrepräsentanzen im Sinne des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Bewerbungen von Männern werden daher besonders begrüßt.

Schwerbehinderte Menschen oder Menschen, die diesen gleichgestellt sind, werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen oder Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichen Interesse entgegenstehen. Schwerbehinderten oder diesen gleichgestellten Menschen wird empfohlen, zur Wahrung ihrer Interessen einen Hinweis auf die Schwerbehinderung oder Gleichstellung bereits in der Bewerbung zu geben.

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sowie von Personen mit Zuwanderungsgeschichte werden ausdrücklich begrüßt.

Ihre persönlichen Bewerbungsdaten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens bei den Schulen bzw. dem zuständigen Regionalen Landesamt für Schule und Bildung verarbeitet sowie den beteiligten Gremien zur Verfügung gestellt und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Grundsätze vernichtet. Informationen gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darüber, wie Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden und welche Rechte Ihnen in diesem Zusammenhang zustehen erhalten Sie unter https://www.rlsb.de/jobs-karriere/schulen-studienseminare/dsgvo

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Bearbeitet von: Bianca Trogisch     letzte Änderung 2021-09-14T08:31:35+01:00