Pflicht- und Vertiefungseinsätze

Fragen zu Modalitäten der Pflicht- und Vertiefungseinsätze
  • Besteht die Möglichkeit, den Pflichteinsatz im 3. Ausbildungsjahr in der psychiatrischen Versorgung mit dem Vertiefungseinsatz zu verknüpfen?
    Antwort: Nein. Die Einsätze in den vorgesehenen Bereichen sind jeweils separat durchzuführen (vgl. hierzu § 3 Abs. 3 PflAPrV).

  • Ist es möglich, einen Einsatz in einer von den Betroffenen organisierten 'Demenz-WG' als Pflichteinsatz in der psychiatrischen Versorgung zu werten?
    Antwort: Es besteht die Möglichkeit einer Berücksichtigung im Rahmen eines Einsatzes bei einem ambulanten Pflegedienst, der diese WG betreut (vgl. hierzu § 7 Abs. 5 PflBG sowie  § 3 Abs. 4 PflAPrV).

  • Wie häufig beziehungsweise in welchen Einsätzen müssen Praxisbesuche in den Einrichtungen vonseiten der Lehrkräfte erfolgen?
    Antwort: Zur Sicherstellung einer angemessenen Praxisbegleitung ist eine regelmäßige persönliche Anwesenheit der Lehrkräfte der Pflegeschulen in den Einrichtungen der praktischen Ausbildung zu gewährleisten.
    Für Niedersachsen gilt: Es sind mindestens 11 Praxisbegleitungen durch die Schulen in den Einrichtungen durchzuführen - jeweils zwei Besuche durch Lehrkräfte in denen Pflicht-, Orientierungs- und Vertiefungseinsätzen. In der Summe sind das 10 Begleitungen in den Einrichtungen nach § 7 Abs. 1 und Abs. 4 PflBG. Zusätzlich ist eine Praxisbegleitung in einem der Pflichteinsätze nach § 7 Abs. 2 PflBG vorgesehen.
    Die Lehrkräfte haben die Möglichkeit, die Besuche in den Ausbildungseinrichtungen so zu koordinieren und zu bündeln, dass mehrere Auszubildende in einer Ausbildungseinrichtung besucht werden können.

 

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Bearbeitet von: Andreas Fehn     letzte Änderung 2020-09-23T13:25:12+02:00