Bewertung eines ausländischen Lehramtsabschlusses aus EU-Mitgliedstaaten

Informationen zum Antrag auf Berwertung eines Lehramtsabsschlusses aus EU-Mitgliedstaaten oder Norwegen, Liechtenstein, Island sowie der Schweiz

Sie haben in einem EU-Mitgliedstaaten oder Norwegen, Liechtenstein, Island sowie der Schweiz ein Studium als Lehrerin oder Lehrer abgeschlossen und möchten in Niedersachsen tätig werden?

Dann gilt folgendes Verfahren:

Sie müssen die Gleichwertigkeit Ihres im Ausland abgeschlossenes Lehramtsstudiums beantragen, da es sich um einen reglementierten Beruf handelt.

Wichtige Informationen zum Anerkennungsverfahren und zu möglichen Ausgleichsmaßnahmen finden Sie in unserem Merkblatt am Ende diese Seite unter Verweise.

Wo stellen Sie den Antrag und welche Unterlagen sind erforderlich?

Den Antrag auf Bewertung können Sie beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg stellen, wenn Sie an einer Schule in Niedersachsen als Lehrkraft arbeiten möchten.

Bitte verwenden Sie für die Antragstellung das bereitgestellte Antragsformular. Senden Sie den Antrag bitte ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit folgenden Unterlagen in Papierform per Post an die im Antragsformular angegebene Adresse:

  1. Eigenhändig unterschriebene Darstellung mit Angaben über den schulischen und beruflichen Werdegang (in deutscher Sprache),

  2. Amtlich beglaubigte Kopien des Zeugnisses über den Schulabschluss,

  3. Amtlich beglaubigte Kopien der Ausbildungsnachweise in Originalsprache und als deutsche Übersetzung:

    1. Diplom bzw. Hochschulabschluss ggf. einschließlich Anlage ,

    2. Nachweise der Studieninhalte (z. B. Studienbuch, Studienordnung oder Prüfungsordnung o.ä.),

    3. ggf. ein Nachweis über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat oder eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt vom Ausbildungsstaat,

  4. Amtlich beglaubigte Kopien der Nachweise über die Dauer und Art bisher ausgeübter beruflicher Tätigkeiten als Lehrerin/Lehrer,

  5. Identitätsnachweis (Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel),

  6. amtliches Führungszeugnis,

Amtliche Beglaubigungen erstellen Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise sowie Notare.

Für die Unterlagen in nicht-deutscher Sprache sind zusätzlich Übersetzungen in deutscher Sprache erforderlich. Für Zeugnisse in englischer Sprache ist keine Übersetzung erforderlich. Die Übersetzungen sind von einer/einem in Deutschland öffentlich bestellten/beeidigten Übersetzerin/Übersetzer zu erstellen oder zumindest zu bestätigen. Eine Übersicht der in Deutschland ermächtigten Übersetzerinnen und Übersetzer finden Sie online unter www.justiz-dolmetscher.de

Ohne die Vorlage dieser Unterlagen ist eine Bearbeitung nicht möglich.

Für das Verfahren wird eine Gebühr in Höhe von 150 bis 250 Euro erhoben. Sie können einen Antrag auf  Befreiung von der Zahlung der Gebühr stellen, wenn Sie z. B. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes o. Ä. beziehen oder sich z.B. innerhalb eines FSJ oder dem BFD engagieren; ein entsprechender Nachweis ist in diesem Fall vorzulegen (z.B. Kopie des letzten Leistungsbescheides) - siehe Ziffer 5 des Antragsformulars..

Artikelaktionen

Bearbeitet von: Anke Knoll     letzte Änderung 2021-10-28T10:10:31+01:00