Suchtprävention und Suchtberatung für Beschäftigte im Schuldienst

Beratung "Suchtprävention und Suchtberatung für Beschäftigte im Schuldienst" – Beratung und Unterstützung bei Suchtmittelkonsum im Sinne von "Hilfe zur Selbsthilfe"

Besondere Belastungen in Corona-Zeiten

Während der Corona-Pandemie ist davon auszugehen, dass es bei vielen Menschen zu einer Zunahme von psychischer Beanspruchung kommen wird. Der Stress und die Unsicherheiten steigen, weil mehr Zeit gemeinsam zu Hause verbracht wird, oftmals verbunden mit Arbeitsverpflichtungen im Homeoffice, weil viele Freizeitaktivitäten und private Kontakte wegfallen und weil Arbeit und Familienleben neu miteinander organisiert werden müssen.

Bei dieser neuen Art von Stress und Unsicherheit handelt es sich meist um normale Reaktionen auf eine abnormale Situation in der Coronakrise. Die meisten Menschen werden nach dieser Krise wieder so zufrieden mit Ihrem Leben sein wie vorher.

Was aber können Sie während der Krise tun, damit es Ihnen besser geht? Die erlebten psychischen Zustände wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Ängste und Ärger sowie dysfunktionale Verhaltensweisen, wie z.B. auch ein erhöhter Alkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum, sind häufige Reaktionen auf eine krisenhaften Situation. Gerade Menschen, die in Krisen mit selbstschädigendem Verhalten reagieren, brauchen in besonderem Maße psychologische Unterstützung. Diese wird Ihnen in den Stabsstellen der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung im Rahmen eines Beratungskontaktes angeboten. Nutzen Sie dafür bitte die Kontaktdaten der Arbeitspsychologie und der Beauftragten für Suchtfragen.

 

  • Sie suchen Hilfe und Beratung, da Sie sich über Ihren oder den Suchtmittelkonsum einer Kollegin bzw. eines Kollegen Sorgen machen?
  • Sie sind unsicher, wer Ihnen Hilfe und Unterstützung geben kann?
  • Sie möchten ein vertrauliches Gespräch darüber führen, was Sie möglicherweise tun können, um das sensible Thema ansprechen zu können?

Dann nehmen Sie Kontakt mit den Beraterinnen und Beratern für Suchtprävention und Suchtberatung für Beschäftigte im Schuldienst auf!

Diese Beraterinnen und Berater unterstützen Lehrkräfte mit dem Ziel,

  • möglichst frühzeitig Hilfsmöglichkeiten anzunehmen,
  • Wege zur Ansprache des sensiblen Themas zu finden,
  • bei der Klärung des Suchtmittelkonsums Unterstützung zu geben,
  • Auswege zum Umgang mit dem eigenen Suchtmittelkonsum oder mit dem Suchtmittelkonsum von Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln,
  • eine geeignete Suchtbehandlungsstelle zu finden,
  • während der Suchtbehandlung zu begleiten,
  • die Wiedereingliederung nach Suchtbehandlung zu begleiten.

Angebote

Die Beraterinnen und Berater für Suchtprävention und Suchtberatung für Beschäftigte im Schuldienst unterstützen Lehrkräfte mit folgenden Maßnahmen:

  • Beratung und Unterstützung bei suchtmittelbedingten Auffälligkeiten von Beschäftigten im Schuldienst nach der Dienstvereinbarung und dem Stufenplan
  • Beratung und Unterstützung bei Suchtmittelkonsum – dem eigenen oder dem von Kolleginnen und Kollegen
  • Beratung und Unterstützung bei Suchtmittelkonsum von Kolleginnen und Kollegen
  • Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Suchtbehandlungseinrichtung
  • Begleitung während der Suchtbehandlung
  • Begleitung der Wiedereingliederung nach der Suchtbehandlung
  • Beratung bei der Arbeitsplatzanalyse und Arbeitsplatzgestaltung
  • Allen Beschäftigen im Schuldienst wird Vertraulichkeit in der Beratung garantiert!

Der Einsatz der Suchtberaterinnen und -berater wird durch die koordinierenden Arbeitspsychologinnen der Stabsstellen "Arbeitschutz und Gesundheitsmanagement" koordiniert.

Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden auf dieser Seite nach erfolgtem  Schul-Login  sichtbar.

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Bearbeitet von: Admin     letzte Änderung 2021-07-05T08:25:20+02:00