Arbeitspsychologie

Arbeitspsychologinnen und Arbeitspsychologen bieten im Rahmen von Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement (AuG) ein umfangreiches präventives Angebot zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit an.

Besondere Belastungen in Corona-Zeiten

Während der Corona-Pandemie ist davon auszugehen, dass es bei vielen Menschen zu einer Zunahme von psychischer Beanspruchung kommen wird. Der Stress und die Unsicherheiten steigen, weil mehr Zeit gemeinsam zu Hause verbracht wird, oftmals verbunden mit Arbeitsverpflichtungen im Homeoffice, weil viele Freizeitaktivitäten und private Kontakte wegfallen und weil Arbeit und Familienleben neu miteinander organisiert werden müssen.

Bei dieser neuen Art von Stress und Unsicherheit handelt es sich meist um normale Reaktionen auf eine abnormale Situation in der Coronakrise. Die meisten Menschen werden nach dieser Krise wieder so zufrieden mit Ihrem Leben sein wie vorher.

Was aber können Sie während der Krise tun, damit es Ihnen besser geht? Die erlebten psychischen Zustände wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Ängste und Ärger sowie dysfunktionale Verhaltensweisen, wie z.B. auch ein erhöhter Alkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum, sind häufige Reaktionen auf eine krisenhaften Situation. Gerade Menschen, die in Krisen mit selbstschädigendem Verhalten reagieren, brauchen in besonderem Maße psychologische Unterstützung. Diese wird Ihnen in den vier Stabsstellen AuG der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung im Rahmen eines Beratungskontaktes angeboten. Nutzen Sie dafür bitte die Kontaktdaten der Arbeitspsychologie und der Beauftragten für Suchtfragen.

 

Leitungen von Schul- und Studienseminaren werden bei der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen und dem Aufbau und der Implementierung eines schulischen Gesundheitsmanagements unterstützt. Dies zielt auf die Verbesserung der Arbeitssituation, die Steigerung der Arbeitszufriedenheit sowie die Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung der Beschäftigten an Schulen und Studienseminare ab.

Weitere Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Kommunikation, der Förderung von Teamarbeit und Kooperation und dem gesunden Umgang mit Stress. Dazu können nach einer Analyse der Belastungen und einem Bedarfsermittlungsgespräch vor Ort schulinterne Lehrerfortbildungen in Anspruch genommen werden. Auch bei Konflikten in Schul- und Studienseminaren berät die Arbeitspsychologie vertraulich und bietet Unterstützung im Rahmen von Konfliktmoderation zwischen wenigen Beteiligten.  

Des Weiteren stehen im Rahmen regionaler Lehrerfortbildungen auch arbeitspsychologische Themen, wie z.B. Selbst- und Zeitmanagement und AGIL (Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf) -ein Präventionsprogramm für Lehrkräfte in den ersten fünf Berufsjahren als Angebote zur Verfügung.

Schul- und Seminarleitungen sowie Funktionsträger können zudem im Zusammenhang mit Führungshandeln, Rollenklarheit, gesunde Selbstfürsorge u.ä. ein Coaching durch Arbeitspsychologinnen und Arbeitspsychologen wahrnehmen. Dabei ist die Schweigepflicht wie bei allen Berufspsychologen selbstverständlich.
Darüber hinaus besteht für einzelne Beschäftigte in Schul- und Studienseminaren die Möglichkeit, sich an die Arbeitspsychologie wenden, wenn sie sich aufgrund ihrer beruflichen Situation eine erste orientierende Beratung zum Umgang mit psychischen Belastungen / Beanspruchungen wünschen.

Die regional zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden auf dieser Seite nach erfolgtem  Schul-Login  sichtbar.

Zu einigen der hier angesprochenen Themen finden Sie Informationen auf der Seite:

www.arbeitsschutz-schulen-nds.de

 

Wer ist zuständig?

Hier können Sie recherchieren, welche Arbeitspsychologin / welcher Arbeitspsychologe für Sie bzw. für Ihre Schule zuständig ist:

https://www.arbeitsschutz-schulen-nds.de/beratung-fortbildung/beratersuche/

 

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Bearbeitet von: Admin     letzte Änderung 2021-07-01T13:55:58+02:00